Über die Vogelbeobachtung und das Verhalten der einzelnen Vogelarten kam ich auch zu Rupfungen und Gewöllen (Speiballen). Nur wenige Vogelarten waren über Einzelfedern direkt bestimmbar, so der Eichelhäher oder Grünling. So kam der nächste Schritt: Verunglückte zu bestimmen sowie aufzubereiten, was mir anfangs gar nicht leicht gefallen ist. Dazu braucht man natürlich eine Sondergenehmigung vom Regierungspräsidium. Nach einer Besichtigung meiner Sammlung kam ein „Ja, aber!“ „Die Sammlung muß an ein öffentliches Institut überführt werden“. Und so ist ei großer Teil im Staatlichen Naturkundemuseum in Stuttgart eingelagert und wird zu Ausstellungszwecken genutzt. Ans Aufgeben denke ich jedoch noch nicht. Mich faszinierten immer wieder die unterschiedlichsten Farben. Je artenreicher die Sammlung wird, zur Zeit sind es 1350 Arten in 9000 Belegen, um so besser wird auch die Übersicht über die einzelnen Vogelfamilien sowie über die Taxonomie. [(Naturwissenschafliche Disziplinen verwenden den Begriff der Taxonomie allgemein für eine in der Regel hierarchische (Klassen, Unterklassen usw.) Klassifikation. In der Biologie erfolgt diese Einteilung traditionell in einen bestimmten Rang einer Systematik, wie Art, Gattung oder Familie)]
Jede Feder wird einzeln auf einen Bogen aufgeklebt und je nach Erhaltung der Verkehrsopfers, der Rupfung oder Mauser fallen mindestens 30 bis 60 Einzelfedern an. Die Sammlung besteht bis Heute aus über 340.000!!! Einzelfedern.

Ernst Wendt, Kornwestheim

Für Interessierte Vogelfreunde http://www.vogelfedern.de


Letzte Änderung

Freitag, 18. Mai 2012 um 06:10:13 Uhr.